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Mittwoch, Mai 09, 2007 00:14 |
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Referathalten leicht gemacht
Plastik aus Holz -Vortrag nicht mit "Ich" beginnen: "Wir" oder "Sie" ist besser, klingt weniger egozentrisch -Zeige den Zuhörern sofort ein Bild/Grafik, damit sie sich augentechnisch darauf rumweiden können. -Lerne Deinen ersten Satz auswendig, damit wenigstens der nicht verhaspelt ist -Beginn immer mit einem unterschwelligen Witz über das Thema, da hast du die Zuhörer gleich auf Deiner Seite -Überraschungen machen Publikum glücklich, sammle Pluspunkte mit unerahnten, gelungenen Überraschungen -Menschen reagieren auf Emotionen (Erinnere Dich an das Polbil-Video). -Gemeinsamkeiten mit Publikum herausstellen, gib Dich gleichberechtigt nicht überlegen, Publikum ernst nehmen -Am besten anfangs die Gliederung des Referats kurz durchgehen, um den Grundriss / Ablauf zu verdeutlichen, was alles auf Zuhörer zukommt: "Zuerst erkläre ich dies, dann das...", hierbei nichts vorwegnehmen/verraten!
-Nur in Ausnahmefällen negative Formulierungen z.B. "ja aber" besser als "Nein", oder z.B.: "Das Glas ist halb voll", Zuhörer wollen "positiv" angesprochen werden, Negatives stört das Klima / Atmosphäre (bloß nicht aktueller Bezug zum Irakkrieg oder sonstigem Gemetzel / Angsttraumatas)
-Auch die Zuhörer sind Menschen mit Ängsten und Fehlern- bloß weißt Du das und wahrscheinlich mehr als sie über das Thema -> Selbstvertrauen
-Erfasse scharf das Redethema (Kürzen!), eine Referat bleibt immer nur ein Bruchstück, Lexika gibt’s in der Bibliothek, Wichtige Daten im richtigen Augenblick, das interessiert die Zuhörer
-Was die Zuhörer erwarten: informiert werden, überzeugt werden, über Sachverhalte aufgeklärt werden, Anregungen erhalten und unterhalten werden. -Erzähle nichts von Deinen persönlichen Neigungen -Missbrauche nicht Deine Zuhörer, sie müssen Dir zuhören. -Variieren der Satzmelodie, kleine Pausen usw. besser als monotone Vortragsform -Das Tempo beim Sprechen der Rede bestimmst Du! *think quickly-speak slowly* -Entspannt erscheinen, tief durchatmen (bei Versprechern, ungewollten Publikumsreaktionen) -in Pausen, in denen das Publikum nachdenken kann, nicht "äääh" oder "und" sagen (Verlegenheitslaute) -Wichtiges wiederholen, nur 20-25 % des Gesagten bleibt beim Zuhörer hängen -Verdeutlichungen mit "das heißt" umschreiben, nur 1-2 mal Wiederholung und Verdeutlichung während Vortrag verwenden, sonst verlieren sie an Wirkung und langweilen (besonders wenn Du noch mal von vorne anfängst) -Ausdruck klar und Prägnant, keine Füllwörter: "schon", "eben", "also" -Kreuzstellungen (=bes. Ausdrucksform) wirken eindringlich auf Zuhörer: z.B. "Pläne machen ist leicht, sie durchzuführen schwer." -Gegensätze aufzeigen, sie wirken auf Zuhörer prinzipiell spannend
-In Kettenform sprechen: z.B.: "Wer Berlin hat, hat Deutschland, wer Deutschland hat, hat Europa und wer Europa hat besitzt die Welt" (Senator Kennedy). Kann gut am Ende des Referates stehen.
-Vorhalte machen, d.h. nicht gleich alles auf den Tisch knallen, z.B.: "Ich werde ihnen meine Meinung zu dem Thema XY sagen" Dabei bitte nicht die Meinung sagen, sondern erst, wenn einige Standpunkte vorgetragen wurden: "Nach allen Ihnen vorgetragenen Überlegungen bin ich selbst zu dieser Überzeugung gekommen, dass..." und jetzt persönliche Meinung auspacken
-Ankündigungen verfehlen nicht ihren Sinn, und erzeugen Spannung: "Sie werden staunen, wenn ich Ihnen sage, dass...", aber auf keinen Fall: "Bevor ich zum Thema meines Referats komme, lassen sie mich kurz..." und bloß nicht den Schluss des Referats ankündigen, z.B.: "Ich komme zum Schluss."
-Steigerung der Rede, bestes/interessantestes Argument am Schluss der Rede, Spannungskurve soll ansteigen, zum Schluss wieder abfallen -Wortspiele wirken ästhetisch (5. Schaltkreis) und anschaulich, regt Zuhörer zum Denken an, wenn gelungen, z.B.: "Wir fürchten keine Verhandlungen, wir werden aber niemals aus Furcht verhandeln."
-Anspielungen, sagen etwas anschaulich und ästhetisch zugleich, z.B.: "Mach Dich schon mal bekannt" :-)
-Umschreibungen deuten etwas ästhetisch-anschaulich an. z.B. Beschreibung über Italien, willst was Liebenswertes, Nettes, Schönes sagen, dann keine Fakten (Urlaubsland, Südeuropa, kunsthistorisch wertvoll), sondern: "Italien, das Land in welchem die Zitronen blühn." (Goethe). Allgemein verständliche Redewendungen sind hier gemeint.
-Übertreibung werden nur verwendet, wenn man sie zuverlässig einsetzen kann. Die Hörer wissen sofort, was Du aussagen willst, z.B.: "Da war die Hölle los." -Mit einem Vorgriff beziehst Du Deine Zuhörer zum Mitdenken ein: "Überlegen wir uns doch mal, was passieren würde, wenn...". Der Hörer wird direkt angesprochen, denkt also mit.
-Scheinfrage/rhetorische Frage Gezielte Manipulation der Menschen durch implizierte Antwort: "Sind wir uns nicht darin einig, dass folgendes geschehen muss?". Also eine Frage von Dir ohne, dass Du die Antwort hören willst. Manipulation der Zuhörer ist nicht zu vermeiden, sie Beginnt, sobald Du zum Rednerpult schreitest. Einer manipuliert (Täter), der andere lässt sich manipulieren (Opfer). Helf den Opfern (Zuhörern) und sorge dafür, dass sie sich nicht mehr so leicht manipulieren lassen und die Beeinflussung durchschauen.
-Das Mitverstehen ist die Möglichkeit, Zuhörer in das vorgetragene Geschehen mit einzubeziehen. Allgemeinwissen als dessen Grundlage, z.B.: "Bonn ist nicht Weimar." Hier ist kein Vergleich der Städte gemeint, sondern es wird die BRD mit der Weimarer Republik verglichen. -Freier Vortrag, nicht so reden wie man schreibt (Umgangssprache vermeiden z.B. "in das" anstatt "ins", deutliches Deutsch sprechen, laut + klar)
-Nimm Dir Zeit - nicht unter Zeitdruck alles schnell durchrattern
-Keine langen Sätze, diese sind ermüdend. Besser einfache Hauptsätze: "x ist y."
-Gute Vorbereitung. Üben des Vortrags und Einstellen auf mögliche (unfaire) Unterbrechungen durch Fragen/Vorwürfe
-Gelassen bleiben
-Hilfsmittel sorgfältig wählen (Folien, Film, Photos, Overheadprojektor, Powerpoint, Zeichnungen, Organigramme, Grafiken, Kurven, Diagramme, Zitate usw. Wenn möglich, immer direkt auf das Gezeigte eingehen: "Sie sehen...", -> Bilder sagen mehr als 1000 Worte, Menschen sind "Augentiere" -Statistiken langweilen, nicht mehr Zahlen als nötig (max. 10), Zahlen kann sich eh keiner merken -Vergleiche und Kontraste setzen (schwarz-weiß), Bildsprache verwenden. Die bildhafte Sprache erleichtert Verständnis, Verstehen und Erkennen von Zusammenhängen
-Erzählende Form kommt besser an, als nüchterner Zahlensalat: z.B. "Stellen Sie sich vor, meine Damen und Herren, vor einiger Zeit..." ist besser als: "Ich bin der Meinung: ..."
-Perfektes Manuskript, hier darf nicht alles wortwörtlich stehen (weniger ist mehr), Nur Stichpunkte oder Zuhörer sollen mitschreiben oder aktiv mitarbeiten. Zitate wörtlich mit genauer Quellangabe. Genaue Angabe von Literaturquellen am Ende des Handouts.
-Bei der Rede keinen Unterpunkt des Manuskripts vergessen (Ich hab mal aus Versehen was krass übersprungen und dann später gebracht. Bei so was sich bloß nicht entschuldigen, sondern es offen zugeben und flexibel weitermachen)
-Beim Besprechen der Folie/Dias nicht lange den Rücken zuwenden oder Dich vom Publikum abwenden
-Die höchste/schwierigste Form des Referats ist, mit einer leeren Folie anzufangen und dann diese während des Vortrags zu beschreiben/voll zuzeichnen usw.
-Persönliche Meinung nicht mit Pauschalurteilen versehen (z.B.: "Studenten sind faul" hehe), keine Übertreibungen, Vermutungen oder Phrasen! Vorsicht bei mehrdeutigen Aussagen, also klar und unmissverständlich ausdrücken.
-Sei dir immer bewusst, dass man als Alleinredner sozusagen "nackter als im Sonnenbad" (Kurt Tucholsky) vor den Zuhörern steht. Versuch keine Effekte zu erzielen, die nicht in Deinem Wesen sind.
-Das Charisma des Redners überzeugt die Zuhörer - die Argumente unterstützen nur die Persönlichkeit des Redners
-Qualität der Rede ist von deinem innerlichen Engagement abhängig, dann erst Sachlichkeit, Klarheit, Anschaulichkeit, Steigerung (Höhepunkte am Schluss), Wiederholung von Wichtigem, Zeit- und inhaltliche Begrenzung (nicht zuviel Aspekte / Details über das Thema) und keine Pauschalurteile
-Beherzige die Drei Es Einfach, Exakt, Erfolgreich: Einfachheit in der sprachlichen Formulierung, Gliederung und Ordnung im Textaufbau, Kürze und Prägnanz der Argumente statt weit schweifender Ausführlichkeit, zusätzliche Stimulans durch anregende Stilmittel (z.B.: Zitate, hier eins zum Thema: "Beherrsche die Sprache und Du beherrschst die Menschen." Lenin)
-Rhetorischer Dreisatz: Denken-Reden-Überzeugen Mit den Händen reden ist erlaubt, dabei aufrecht stehen (sitzen ist schlecht). Fester "Standpunkt" mit beiden Beinen auf dem Boden. Gutes Aussehen und Auftreten ist wichtig (Kleidung). Freundlich ins Publikum schauen, LÄCHELN (Blickkontakt, aber nicht zu lange). Offen in die Runde schauen. Blick verstärkt Aussagen, baut wechselseitige Beziehung zum Publikum auf und Du kannst Dich auf die Zuhörer einstellen (z.B.: Erkennen, dass sie gerade sehr gelangweilt sind). Blick nicht an der Decke, an einem Zuhörer oder Ähnlichem festbeißen. Blickrichtung wechseln, alle Zuhörer mit einbeziehen. Am Schlimmsten ist: Durch Publikum "hindurchschauen", über sie hinweg schauen und aus dem Fenster schauen. Der Blick kann überzeugen und überredet das Gesagte. (Klima der Vortragssituation, Zuhörer fragen sich zuerst: "Ist der Redner arrogant?", oder "schaut er von oben herab?" (Aggressivität wird beurteilt). So sprechen, wie der "Schnabel gewachsen ist", nicht gekünstelt, langatmig oder kompliziert, dadurch verlierst Du an Glaubwürdigkeit. Nicht auf das Pult stützen, keine Gestik mehr möglich und macht verkrampfte Wirkung. Sicherheit des Redners kommt durch Körpersprache zum Ausdruck: Hände, Arme, Oberkörper. Aber nicht gekünstelte Handgestiken machen, nicht hinten / vorne verschränken, nicht in Jacken/Hosentasche stecken und nicht mit Gegenständen spielen. Besser aufgeschlossener Mensch sein: Arme öffnen, mit Handflächen auf sich selbst zeigen (Handflächen auf das Publikum bedeutet auf Distanz gehen) Es gibt Gesten, die man bei der Rede vermeiden sollte (Bedeutung in Klammern): 1. Arme verschränken (Angst, Ablehnung, Schutzbedürfnis, Verschlossenheit) 2. Mit Finger zeigen (bedeutet Wut/Angriff; besser Stift/Stab) 3. Augenbrauen heben (Arroganz/Überheblichkeit/Ungläubigkeit) 4. Finger (für eine kurze Zeit) zum Mund führen (Verlegenheit/Unsicherheit) 5. Finger (für eine längere Zeit) zum Mund führen (Nachdenklichkeit/Skepsis) 6. Nase greifen (Verlegenheit) 7. Kopf kratzen (Unsicherheit/Verlegenheit) 8. Hände reiben (Zufriedenheit/Selbstgefälligkeit) 9. Hand zur Faust verkrampfen (Wut/Zorn) 10. Füße um etwas (Stuhl/Podestbein) legen (Halt suchen/Unsicherheit) 11. Kopf einziehen (Nervosität/Angst) 12. Körper weit zurücklehnen (Überheblichkeit/Arroganz) 13. Beine übereinander schlagen (Lockerheit, Aufbau eines Sympathiefeldes) 14. Fingerkuppen aneinander pressen (Genauigkeit/Präzision) und 15. Stell Dich als Linkshänder rechts mit dem Zeigestock der Projektionsfläche oder Tafel auf. Der Zeigearm darf nicht quer über den Körper kreuzen, sondern muss vom Körper wegzeigen (zurückhaltend, aber spannend einleiten - wuchtig, aber überlegen schließen)
1. Das Thema nennen 2. Zuhörer begrüßen 3. subtiler Witz / Überraschung z.B.: "Sie liebe Zuhörer tun mir heute leid, bei dem Wetter in diesem Vortragssaal sitzen zu müssen.", 4. Fahrplan des Referats erklären: Hauptgliederungspunkte des Hauptteils kurz nennen 5. Keine Meinung am Beginn, inhaltlich spannend und zurückhaltend sein 6. Einleitung mit pers. Erlebnis, kann auch geschichtliches sein (Historie, Biografie; Vorsicht: nicht bei Adam + Eva anfangen oder wie ein Chinese es machte: "Lassen sie mich Ihnen in aller Kürze die Entwicklungsgeschichte meiner chinesischen Heimat seit dem Jahre 2000 vor Christ Geburt..."), ist also immer weniger interessant 7. Begriffsklärung oder Definition: Was ist...? Aktueller Gebrauch ohne Historie 8. Zitat einer wichtigen, bedeutenden Person wäre jetzt ganz gut angebracht, um in den Themenkreis einzuführen (Immer Zuhörer mental bei der Hand nehmen und zum Thema hinführen) 9. Argumente nennen (entweder von Allgemeinen zum Speziellen oder umgekehrt, hierbei variieren), !BEISPIELE! bringen 10. Steigerung der Spannungskurve bis zum Schluss hin 11.Höhepunkt des Referats: Synthese, Zusammenfassung, Ausblick, Ergebnis, bzw. Schlussfolgerung. Diskussion der genannten Punkte mit pers. Meinung, diese muss deutlich gekennzeichnet sein: "ich bin der Meinung, dass...", Finde einen geeigneten und guten Schlusssatz 12. Appell an das Publikum (sollen Konsequenzen ziehen, Nutzen für andere herausstellen) und Aufforderung zur Aktivität/Diskussion: "Hat noch jemand eine Frage?" - wenn ja, dann ist der Vortrag gut angekommen und hat das Interesse geweckt. Dann wird der Redner zum Diskussionsleiter oder Moderator, Erhitzte Gemüter beschwichtigen etc. 13. "Danke für ihre Aufmerksamkeit / dass Ihr mir zugehört habt"
*Das meiste obige ist aus: Rhetorik, Klaus Jentzsch, Verlag: Dietz, Ulm 1993; Kleines Taschenbuch mit 158 Seiten, ISBN: 3-8012-0228-3 und aus meiner persönlichenErfahrung*
Opfersteine Schöngeising
Eine klare Themaumfassung wird von mir nach Timothy Leary wie folgt in die 8 Schaltkreise gegliedert:
-1 Wo? Ortsangabe, Militär, Gefahren, Wurm-Fisch-Frosch (kann z.B. das persönliche Erlebnis sein)
-2 Wer? Geografie, Strukturen, Hierarchie, Kampf-Gewalt, Vorform-Löwe-Bauer (hier wird bei mir der Begriff/Thema definiert und Zahlen und Fakten genannt)
-3 Wohin? Dimensional, technisch, professionell, Besitz, Werkzeuge, Ingenieurwesen, Hacke, Pflug, Metall (ich beschreibe da die aktuell verwendete Technologie oder deren Stand)
-4 Mit wem? Kult, Spiel, Droge, Sex, Gesellschaft, Macht, Industrie- / Weltmanagement, König, Nation, Hightech, Direktor, Organigramme, Finanzen, Teamwechsel, Schulausbildung (hier werden die wichtigen Personen oder Organisationsstrukturen beschrieben)
-5 Wie? Schönheit, Zusammenschluss, Tantra, Körper, Kunst, Musik, Photos, Freizeit, Urlaub, Konsument (nach soviel Macht, Geiz, Neid und Gier kommt endlich der 5. Schaltkreis (Marihuana), den ich mittels netten Photos den Zuhörern anschalte, und erkläre, wies gemacht wird)
-6 Was? Ziel, Telepathie, Fusion, Neurologie, Computer-Internetz (hier werden die Mittel und Methoden oder Ausstattung beschrieben und das alLSD auf Pappe)
-7 Worin? Ursprung, Symbiose, DNS-RNS, Genetik, Umwelteinflüsse (gegen Ende des Themas wird in der Zusammenfassung auf die Grundfrage der Einleitung / Thema verwiesen und versucht eine Lösung (z.B. Zusammenschluss / Synthese) zu präsentieren, wenn’s sein muss auch persönliche Meinung sagen und dabei pers. Erlebnis vom Anfang aufgreifen / abschließen)
-8 Warum? Religion, Quanten, Zeit, Nuklearenergie, Atombewusstsein, Außerirische, UFOs, Temperatur und andere physikalische unerklärliche Größen (Am Ende des Vortrags schieb ich noch schnell ein krasses Photo ein z.B. Forschungsstation in der Antarktis mit fremdartigen Iglubauten, bedanke mich fürs Zuhören und frage, ob da jemand noch Fragen hat und lade zur Diskussion ein)
Beispiel für eine Gliederung bzw. Ideensammlung
Sie liebe Zuhörer tun mir heute leid, bei dem Wetter in diesem Vortragssaal sitzen zu müssen. Mein Name ist Joern und ich stelle die (Thema) EAWAG vor, um euch eine Ahnung der Limnologie in der Schweiz zu geben. (keine Meinung am Beginn, spannend, zurückhaltend)
Schönen guten Tag
Persöhnliches Erlebnis
Begriffsklärung Was ist Nachhaltigkeit?
Aktueller Gebrauch ohne Historie
nach | hal | tig , das heißt (Adj.) anhaltend; lange dauernd. Nachhaltigkeit. nachhaltig a lasting. ~ing - dauershaft.- einschneidend fühlbar, spürbar, merklich, empfindlich, tiefgehend, erheblich, sehr, nachhaltig, durchgreifend, scharf, gravierend. gravierend schwerwiegend, gewichtig, einschneidend, ernstlich, empfindlich, tiefgehend. wirksam effektiv, erfolgreich, durchschlagend, schlagkräftig, durchgreifend, tauglich, gut, dienen, nützlich, helfend, probat, nachhaltig, eindrucksvoll .
Kunst: Derain nachhaltig beeinflusst von Cezanne. Kultur: Philosophie nachhaltig geprägt von Heidegger Wirtschaft: nachhaltige Nutzung eines Jagdgebiets „wise use of nature“ Politik: nachhaltig beschädigte Ansichten
ZITAT: Keine andere Herausforderung unserer Gegenwart hat das Bewusstsein unserer Gesellschaft in so kurzer Zeit so nachhaltig verändert wie die Erkenntnis der lebensbedrohenden Gefahren für unsere Umwelt. Richard von Weizsäcker, 1992, 6.Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland
Grundlage: auf, oben, Gesicht, Blick, Aufmerksamkeit, Horus, Mars, Sphinx, Nachtarbeiter, bewachen, erschrecken, Absicht, Plan, Stoff, Grabanlage, Felsgrab...
dauern-lat durare,duren-währen Halt- halten, got haldan = weiden, lateinisch: celer=schnell, kellein=landen, idg Wurzel, keltisch =treiben, rufen- Hall, hell-clarus-berühmt Schall-idg.skel=rufen-schelten, unbescholten, zerschellen, tönen-Glocke länger wirken von Verb nachhalten (nach-nah-in der Nähe von), persistant, tenant, durable
Gliederung : klare Themaumfassung Wo? Wer? Wohin? Mit wem? Wie? Was? Worin? Warum?
1 Schweiz-Militär, gefahren Wurm-Fisch-Frosch Ich bin auch mal in die Schweiz gefahren. Da schwamm ich 1994 im Bodensee an einem Schweizer Strandbad und es war empfindlich kalt. Das Wasser hatte 18 Grad, was ich täglich an einer Tafel am Steg ablesen konnte. Seitdem habe ich eine gutes Gefühl für diese Wassertemperatur. Zudem wurde mir dadurch eine Schweizer Tugend bekannt: die Präzision.
2 Eidgen-politisch-Kantone, Kampf-gewalt Nachhaltigkeit Vorform-Löwe-Bauer
Wie wir alle wissen, ist die Schweiz in verschiedene Kantone eingeteilt. Der Vierwaldstättersee grenzt an die Kantone LUZERN; Nidwalden, Obwalden Schwyz und Uri.(Bild) Die limnologische Forschungsstation der EAWAG befindet. -EAWAG- Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und G ewässerschutz gehört zu den Forschungsanstalten der technischen Hochschulen. 300 Mitarbeiter
1 Nachhaltigkeit, i. d. Forstwirtsch. Bezeichnung für d. Sicherung dauernder oder steigender Holzerträge unter Erhaltung oder Steigerung d. Bodenkraft (nur soviel ernten, wie nachwächst).
2 die Gewinnung von Nutz- u. Brennholz. In einer geordneten Holzwirtschaft ist der H. streng an die Nachhaltigkeit gebunden, d. h., es darf jährlich nur so viel Holz im Wald eingeschlagen werden, wie der Zuwachs beträgt.
Bauer mit Schaufel als Überleitung
3 dim-technisch-professionel-Besitz, Werkzeuge, Ingenieurwesen Hacke-Pflug-Metall
Technologie
4 Kult-Spiel-Droge-Sex-Gesellschaft-Macht Industrieabfälle, König-Nation-Hightech
Direktor, Organigramm, Finanzen, Teamwechsel, Schulausbildung,
5 Schönh-Zusammenschluß-Tantra, Körper-Photos, Konsuma-Bergwelt-Tourismus, Antarktis
6 Ziel-Telepathie-Fusion, Neurologie Labor-Freiland-Computer-Internet
Entwicklungshilfe
7 Ursprung-Symbiose, DNS-RNS Genetik-Nutzung der Umwelt-Flüsse
8 Religion-Quanten-zeit- Nuklearenergie Atombewusstsein, REM, Ionen, pH, Temp, Adsorption
Grafiken
Ist es nicht so, dass... Umweltbewußtsein ist nicht Allgemeinwissen-Soziologie Überlegt mal... Nachhaltigkeit ist gut, offene Stoffkreisläufe sind schlecht
Zusammenfassung Höhepunkt, Ausblick-2000w-Gesellschaft, Appell-wichtigstes Rede soll Taten folgen-Praktika-Bezahlung wobei dieses Geld bestimmt nachhaltig rein sein sollte. kein Pauschalurteil Bestes Argument am Schluss, wuchtig, überlegen
Diese Website wurde zuletzt aktualisiert: 09.05.07 |